Außen beschatten
Zur Weinbergseite gibt es keinen Schatten von Nachbarhäusern. Was die Sonne abfängt, muss vor der Scheibe sitzen.
Sieben Kilometer nach Osten, mitten in die Weinberge: Siefersheim und das benachbarte Wonsheim sind kleine Orte mit gewachsenem Kern — Höfe, Toreinfahrten, Wirtschaftsgebäude, und ringsum Reben bis an die letzten Häuser.
Ein Haus am Ortsrand hat hier auf einer Seite keinen Nachbarn, sondern Wingert. Das bringt zwei Dinge mit sich, die es in der Stadt nicht gibt. Erstens die Sonne: Über eine offene Hanglage kommt sie ungebremst an die Fassade, und Süd- und Westzimmer heizen sich im Sommer auf, bis sie auch abends nicht mehr abkühlen. Zweitens alles, was in einem Weinort im Spätsommer unterwegs ist — sobald gelesen wird, sitzt es abends an jedem hellen Fenster.
Gegen die Hitze hilft nur außenliegender Schutz: Raffstores, Außenjalousien, eine Markise oder ein Dach über der Terrasse. Innenliegender Sonnenschutz nimmt die Blendung, aber die Wärme steht dann bereits im Raum. Gegen die Insekten hilft nur ein Gitter, das ohne Spalt sitzt — und das geht nur nach Maß am Fenster, nicht nach Zuschnitt aus dem Regal.
Die offene Lage hat noch eine dritte Folge, an die vorher kaum jemand denkt: den Wind. Wo kein Nachbarhaus und keine Baumreihe davorsteht, greift er ungebremst an, und eine Markise ohne Windwächter ist dort auf Dauer ein Verschleißteil. Bei freistehenden Lagen gehört der Wächter deshalb zur Planung — genauso wie die Frage, wie das Tuch befestigt wird: Wärmedämmung, Klinker oder ein Rollladenkasten direkt über dem Fenster verlangen jeweils eine andere Lösung.
Der Ortskern ist von Höfen geprägt, die einmal für den Betrieb gebaut wurden und heute zum großen Teil anders genutzt werden. Wo früher Fässer standen, steht heute ein Auto; wo die Toreinfahrt war, soll ein Tor mit Antrieb hin. Für uns ist dabei immer dieselbe Frage entscheidend: Was gibt die vorhandene Öffnung her, und wie viel Platz ist über und neben ihr?
Bei den Fenstern in solchen Häusern sind die Maße selten gleich, auch dann nicht, wenn sie von außen gleich aussehen. Jedes Element wird einzeln aufgemessen. Und weil die Fassade das Gesicht des Hofes ist, entscheiden Teilung, Rahmenansicht und Farbe darüber, ob das Haus hinterher noch stimmt. Klapp- und Schiebeläden sind hier nach wie vor die Lösung, die am wenigsten technisch wirkt.
Wonsheim ist von Fürfeld aus praktisch genauso weit wie Siefersheim — gut sieben Kilometer. Was hier steht, gilt dort genauso: derselbe Bestand, dieselbe Hanglage, dieselbe kurze Anfahrt.
Zur Weinbergseite gibt es keinen Schatten von Nachbarhäusern. Was die Sonne abfängt, muss vor der Scheibe sitzen.
Spannrahmen, Rollos, Schiebe- und Pendeltüren nach Maß — rechtzeitig gemessen, nicht mitten im September.
Ob Sektional- oder Schwingtor in die alte Öffnung passt, entscheidet der Platz darüber und daneben.
Gut sieben Kilometer wie Siefersheim, gleiche Bedingungen. Für Wonsheim gilt alles, was auf dieser Seite steht.
Im Weinort sind Beschattung und Insektenschutz die häufigsten Einstiege — Fenster, Türen und Tore folgen, wenn ein Hof umgenutzt wird.
Was sich am Telefon klären lässt, klären wir am Telefon. Wenn nicht, komme ich zum Aufmaß vorbei — bei 7 km ist das kein Aufwand.
Ja. Wonsheim liegt von Fürfeld aus praktisch genauso weit wie Siefersheim — gut sieben Kilometer, beide Orte gehören zum engeren Einsatzgebiet. Es macht für Anfahrt, Termin und Preis keinen Unterschied, in welchem der beiden Sie wohnen.
Alles, was vor der Scheibe sitzt: Raffstores, Außenjalousien, Rollläden, eine Markise oder ein Terrassendach mit Beschattung. Innenliegender Sonnenschutz nimmt die Blendung, aber die Wärme ist dann schon durch das Glas hindurch. Bei ganz offener Hanglage ist außerdem die Windlast ein Thema — deshalb gehört bei freistehenden Markisen ein Windwächter dazu.
Nein — durch jeden Spalt. Das ist der Unterschied. Ein Rahmen, der nach Maß gefertigt und am Fenster angepasst ist, hat keinen Spalt am Rand, und für die kleineren Tierchen gibt es engere Gewebe. Klemmrahmen aus dem Baumarkt sitzen dagegen fast nie so, dass rundum nichts offen bleibt.
Nur, wenn es baulich am Ende ist oder Sie einen Antrieb wollen. Ein gepflegtes Holztor kann bleiben — was heute gegen die alten Tore spricht, ist meist nicht das Material, sondern dass sie sich nur von Hand und nur mit zwei Händen bedienen lassen. Wir sehen uns Zustand und Öffnung an und sagen Ihnen, was wirklich nötig ist.
Diese Orte sind das Kerngebiet um Fürfeld. Für größere Aufträge fahren wir durch ganz Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland — das steht auf der Seite zum Einsatzgebiet. Ihr Ort ist nicht dabei? Rufen Sie an, dann sagen wir Ihnen, ob sich der Weg lohnt.
Rufen Sie an und sagen Sie mir, worum es geht. Ich komme nach Siefersheim, messe auf und sage Ihnen, was sinnvoll ist — und was nicht.
Termine nach Vereinbarung — bitte vorher anrufen, dann ist Zeit für Sie.
Webdesign by HKS CreationsWhatsApp